Ob du gerade mit Yoga beginnst oder deine Praxis vertiefen möchtest – die Wahl der richtigen Yogamatte spielt eine entscheidende Rolle für dein Wohlbefinden und deine Stabilität während der Übungen. Das Angebot ist riesig: Von günstigen Einsteigermatten bis hin zu nachhaltigen Premium-Modellen aus Naturkautschuk oder Schurwolle. In diesem Beitrag erfährst du, welche Faktoren bei der Wahl deiner Yogamatte wirklich zählen, worin sich die Modelle unterscheiden und welche Matten ich dir persönlich empfehlen kann.
Die Qual der Wahl: Welche Yogamatte passt zu dir?
Ob Kork, Naturkautschuk oder Schurwolle, der Yogamarkt ist voll von Matten in allen Preisklassen. Damit du die richtige Wahl für deine Praxis triffst, stelle ich dir hier die wichtigsten Kriterien vor. So findest du deine perfekte Yogamatte, die zu dir und deiner Yogaform passt.
Wichtige Fragen vor dem Kauf deiner Yogamatte
1. Wo wirst du Yoga machen?
- Zuhause: Komfort ist King! Wähle eine dickere Matte mit guter Dämpfung.
- Unterwegs / Studio: Leicht und gut transportierbar ist hier entscheidend.
>> Hier kannst du dir den Stundenplan ansehen und einen Kurs buchen.
2. Welche Yogastile übst du?
- Power / Vinyasa Yoga: Rutschfestigkeit ist essenziell.
- Yin Yoga: Komfort steht im Vordergrund – also gerne etwas dicker.
3. Welches Material passt zu dir?
Gummi, Kork, Schurwolle, Naturkautschuk oder recycelte Materialien – entscheidend ist:
- Guter Halt & sicherer Stand
- Umweltfreundliche & schadstofffreie Produktion
4. Welche Größe brauchst du?
Standardlänge: 180 cm
→ Faustregel: Körpergröße + 15 cm
Für alle über 1,80 m: Matten mit Überlänge wählen.
5. Wie viel möchtest du investieren?
30–40 Euro – Für den Einstieg
Matten in dieser Preisklasse bestehen meist aus PVC und sind ausreichend für den Start.
Beispiel: Lotuscrafts MUDRA Studio
Tipp: Auf Oeko-Tex®-Zertifizierung achten.
40–70 Euro – Mittelklasse
Solide Verarbeitung und bessere Haltbarkeit. Materialien: PVC, Naturgummi, Kork oder Schurwolle.
Beispiel: Lotuscrafts PURE, Lotuscrafts KORK
70–150 Euro – Premiumklasse
Besonders langlebig und hochwertig. Teilweise mit lebenslanger Garantie.
Beispiel: Manduka PRO, B MAT Strong, Jade Harmony



Empfehlungen: Diese Yogamatten lohnen sich
1. Lotuscrafts Yogamatten
Österreichisches Label mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachhaltig produziert.
- MUDRA Studio: Einsteigermodell, leicht, rutschfest, ca. 28 €
- PURE: Breiter, schwerer, sehr rutschfest, ca. 65 €
- CORK: Leicht, recycelbar, perfekt für Hot Yoga, ca. 50 €
2. Manduka Yogamatten
US-Marke mit Fokus auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit.
- PRO: Für den täglichen Gebrauch zu Hause, ca. 115 €
- PROlite: Etwas leichter, langlebig, wird mit Nutzung besser, ca. 95 €
- Superlite: Reise-Yogamatte, faltbar, ca. 45 €
3. Jade Yogamatten
Nachhaltig produziert aus Naturkautschuk.
- Harmony: Besonders gut gepolstert, ca. 83 €
- Reisematte: Leicht und faltbar, ca. 38 € (eher für kleinere Menschen geeignet)
4. B MAT Strong (B Yoga)
Für anspruchsvolle Yogis, die Komfort und Halt suchen.
- Maße: 180 oder 215 cm Länge
- Gewicht: 2,2–2,7 kg
- Material: Natur- und recycelter Synthesekautschuk
- Preis: ca. 90 €
- Geeignet für alle Yogastile und Körpergrößen bis 210 cm
Fazit: So findest du die richtige Yogamatte
Die Wahl der richtigen Yogamatte hängt stark von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Überlege dir, wo und wie du praktizieren möchtest, welches Material zu dir passt und wie viel du investieren willst. Für Anfänger reicht oft ein günstiges Modell. Wenn du regelmäßig übst, lohnt sich die Investition in eine nachhaltige, langlebige Matte, die dir langfristig Freude macht und dich zuverlässig unterstützt.